Nohad Becker wurde als Tochter eines libanesisch-deutschen Paares geboren. Sie studierte Gesang bei Andreas Reibenspies in Trossingen und Hedwig Fassbender in Frankfurt/Main.

Nohad Beckers Bühnenerfahrungen begannen bereits im Studium mit der 2. Dame aus der „Zauberflöte“ von Mozart, mit Maria aus Bernsteins „Westside Story“ und mit Annina aus „La Traviata“ von Verdi. Engagements führten sie bisher mit Balkis aus
„Die Pilger von Mekka“ von Gluck  ins Prinzregententheater München, mit der 2. Dame aus „Das geheime Königreich“ von Krenek ins Staatstheater Kassel, sowie mit der Titelpartie Rinaldo aus „Rinaldo“ von Händel nach Rüsselsheim  und Frankfurt/M.
Durch ihre rege Konzerttätigkeit übernahm sie u.a. auch Solopartien in der „h-moll Messe“, der „Johannes“- / „Matthäuspassion“, dem „Weihnachtsoratorium“ von Bach, sowie in diversen Bachkantaten, in Mendelssohns „Elias“, „Paulus“ und „Israel in Egypt“ von Händel.

Nohad Becker wirkte als Solistin bei den „Neue Musik“- Tagen Donaueschingen mit (Livemitschnitt durch den SWR).
Zudem sang sie im Rahmen der Reihe „Musik in Oberschwäbischen Klöstern“ (CD-Produktionen durch den SWR).
2010 sang sie im Rahmen der Produktion „Mond.Finsternis.Asphalt.“ eine Uraufführung von Ji Young Kang unter der Leitung von Beat Furrer im Bockenheimer Depot in Frankfurt/M.  

2004 gewann Nohad Becker den Iris-Marquardt Förderpreis.
2008 wurde sie Preisträgerin des Lenzewski-Wettbewerbs Frankfurt/M, 2010 wurde sie Finalistin des Gesangswettbewerbs „Ton und Erklärung“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.

Sie besuchte Meisterkurse mit Renate Ackermann,
KS Hilde Zadek, Andreas Homoki, im Rahmen der Bachwochen Stuttgart mit Ingeborg Danz und Hedwig Fassbender, Kai Wessel, Eva Marton und mit KS Kurt Moll.

Seit Oktober 2011 ist Nohad Becker Finalistin des internationalen Gesangswettbewerbs „Vokal genial“ der Konzertgesellschaft München e.V. in Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von John Fiore.