Die junge Mezzosopranistin mit libanesischen Wurzeln erhielt 2013 ihr Festengagement am Theater Bielefeld, wo sie mit Dorabella (Cosi fan tutte), Bianca (The Rape of Lucretia), Suzuki (Madama Butterfly), Angelina und Tisbe (La Cenerentola) debütierte. Bisherige Gastverträge führte sie mit Bradamante (Alcina), 2. Dame (Das geheime Königreich), Balkis (Die Pilger von Mekka) ans Opernhaus Wuppertal, ans Staatstheater Kassel und ans Prinzregententheater München.

Im Konzertfach gehört Nohad Becker zu den gefragten Altistinnen, so arbeitet sie regelmäßig u.a. mit Dirigenten wie Winfried Toll, Ralf Otto, Kay Johannsen, Wolfgang Schäfer und Michael Schneider und trat bisher mit namhaften Orchestern wie dem Hessischen-, Saarländischen-, Bayerischen-  und Südwestrundfunkorchester, sowie dem La Stagione Frankfurt, L’arpa festante München, Münchner Kammerorchester, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Bachorchester Mainz auf.

Ihr großes Interesse an Repertoire und Aufführungspraxen umfasst alle Epochen und Werke ihres Fachs von der Renaissance bis hin zur Moderne; so wirkte Nohad Becker u.a. bei den Donaueschinger Neue-Musik-Tagen, dem Neue-Musik-Festival "Utopie jetzt!“ in Mülheim und bei den Barocknächten in Frankfurt, Mannheim und Weilburg mit und sang im Rahmen der Produktion „Mond.Finsternis.Asphalt.“ eine Uraufführung unter der Leitung von Beat Furrer im Bockenheimer Depot Frankfurt.

In Trossingen und in Frankfurt studierte Nohad Becker bei Andreas Reibenspies und bei Hedwig Fassbender und rundete ihre Ausbildung in Meisterkursen mit Renate Ackermann, KS Hilde Zadek, KS Kurt Moll und Eva Marton ab. Sie gewann den Iris-Marquardt Förderpreis und wurde Preisträgerin beim Lenzewski-Wettbewerb Frankfurt. Sie ist zudem Finalistin diverser anderer Gesangswettbewerbe in München und Kaiserslautern.